Öffnung/ Ferienzeiten

Kann ich mein Kind für eine individuelle bedarfsgerechte Zeit anmelden/ buchen?
- Die Kernöffnungszeit von fünf Stunden (08:30 – 13:30 Uhr) ist die Mindestbuchungszeit bei den Naturentdeckern. Bei den Naturzwergen vier Stunden (08:30 – 12:30 Uhr)
Zusätzlich zu Kernöffnungszeiten können Zusatzstunden gebucht werden für Naturzwerge und Naturentdecker.
Tagesbuchungen sind bei den Naturzwergen möglich.
Bei den Naturentdeckern gilt eine mindest Buchungszeit von 5 Tagen und 5 Stunden täglich.

Macht der Kindergarten Ferien?
- Ja., z. B. im Sommer (August)10 Arbeitstage, in der zweiten Pfingstwoche 4 Arbeitstage und in der Winterzeit ab Weihnachten für circa 12 Arbeitstage

Anmeldung

Ab welchem Alter kann ich mein Kind anmelden?
- Es gibt keine Altersbegrenzung.

Werden Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet der Stadt Starnberg aufgenommen?
- Ja.

Kann ich mein Kind während der ersten Tage begleiten?
- Ja, selbstverständlich.

Organisatorisches

Wie kann ich „Kind und Natur“ unterstützen? Das Konzept hat mich überzeugt!
- Durch Mitgliedschaft
- u. a. Fördermitgliedschaft im Förderverein Kind und Natur. (Satzung und Aufnahmeformular unserer Homepage unter Förderverein.)
Durch Vermittlung/ Kontakt von Sponsoren und Spenden an den Förderverein.

Mittagessen?
- Mittagessen gibt es bei Bedarf in den Räumen des Kinderhauses. Nachmittags halten sich die Kinder meist in den Räumen des Kinderhauses oder im Freibereich auf. Im Kinderhaus wird erzählt, gestaltet gebastelt und gespielt (Siehe auch Tagesablauf).

Natur/ Wetter

Sind die Kinder immer draußen? Auch im Winter?
- Ja, fast immer, und das gerne! Die Kinder stört z.B. Regen wenig. Unsere Naturzwerge und Naturentdecker freuen sich sehr über Matsch, „Regen-Wasserstraßen“ und Pfützen.
Richtig angezogen macht Kindern Kälte und Schnee wenig zu schaffen.
Lediglich bei sehr extremen Witterungsbedingungen oder Sturm nutzen wir Notunterkunft oder das Kinderhaus.
Vormittags sind die Kinder im Naturbereich des Höhenweges in Söcking, oder im Bereich des Kinderhauscontainer-Waldes unterwegs (außer bei Sturm oder Gewitter). Wichtig ist deshalb gute wetterfeste Kleidung (Regenkleidung, warme Winterkleidung und wetterfeste Schuhe).

Die Natur und der Wald haben keine Zäune. Laufen die Kinder nicht weg?
- Für den Aufenthalt in der Natur und im Waldbereich gelten klare Regeln. An Wegkreuzungen und „Haltepunkten“ wird gewartet, bis alle da sind, bevor es weitergeht.
Ins Dickicht, den Waldbereich neben dem Sonnenfeld darf nur, wer sich beim pädagogischem Personal abmeldet. Auf die Einhaltung der Regeln wird konsequent geachtet.

Konzept

Drei, vier oder fünf Jahre in Natur und Wald - lernen die Kinder dort alles, was sie für die Schule brauchen?
- Ja. Zum einen bieten Natur und Wald zahlreiche Möglichkeiten, Feinmotorik und Konzentration zu schulen. Sei es beim spielen mit Holzstücken, sammeln von Samen, Naturfrüchten, Gräsern, Blättern, oder beim Beobachten der Natur, dem direkten Erleben der Jahreszeiten und der Wetterbedingungen wie z.B. Sonne, Regen, Schnee und Wind. Der Nachmittag wird häufig im Raum/ Räumlichkeiten verbracht und es gibt reichlich Zeit zum Malen, Verkleiden, Basteln und Vorlesen. Zusätzlich stehen oft Ausflüge auf dem Programm, wie z.B. der Besuch des Heimatmuseum, die Museen der Stadt München, die Sternwarte usw.
Studien, mittlerweile auch erste wissenschaftliche Ergebnisse zur Schulfähigkeiten zeigen, das Kinder, die eine Naturkindertagesstätte besucht haben in vielen Bereichen ihren Altersgenossen aus dem Regelkindertagestätten sogar voraus sind. ( Häfner Studie.)

Wo kann ich mehr über das Konzept erfahren?
- Unter dem Stichwort "Konzept" auf dieser Homepage.

Hygiene/ Gesundheit

Vor den Mahlzeiten, werden die Hände gründlich gewaschen. Die Kinder haben dafür einen feuchten Waschlappen in ihrem Rucksack.

Die Erzieher/Erzieherinnen führen zusätzlich Feuchtreinigungstücher und Handtücher im Bollerwagen oder Rucksack mit.
Während der warmen Jahrszeiten zusätzlich Insektenabwehrende Mittel /Zeckenschutzmittel.

Windeln, Windelunterlagen, Feuchttücher, und Einmalhandschuhe werden ebenfalls mitgeführt.

Wo geht mein Kind auf die Toilette?
- In Natur und Wald gehen wir ins „Gebüsch“. Dabei helfen Erzieherinnen, damit nichts „nass“ wird. Die Kinder verrichten ihre Notdurft im Natur- und Waldbereichen, an den Stellen wo nicht gespielt wird.

Zecken?
- Zecken kommen überall vor. Um das Risiko eines Zeckebisses gering zu halten, ergreifen wir verschiedene Maßnahmen.
Zu jeder Jahreszeit tragen wir lange Hosen, Hut, feste Schuhe, (nie Sandalen).
Empfehlenswert sind Insektenabwehrende Mittel oder spezielle Zeckenschutzmittel
Zecken lasssen sich problemlos mit einer Zeckenzange entfernen.

Sonstiges

Wie sollten die Kinder angezogen sein?
- Eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen gelungen Naturvormittag ist die richtige Kleidung. Bewährt hat sich der so genannte „Zwiebellook“, bei dem die Kinder mehrere Kleiderschichten übereinander tragen, um sich der Witterung anpassen zu können.

- Wasserdichte Jacken, Buddelhosen und feste Wanderschuhe gehören zur Grundausstattung, wie lange Hosen und Kopfbedeckung – der Jahreszeit entsprechend.

- Während der kühlen/ kalten Jahreszeiten empfiehlt es sich Fleece-Bekleidung unter die „Buddelsachen“ anzuziehen. (Erfahrungswissen!)

- Es muss niemanden schwerfallen, seinem Kind Anorak oder Regenjacke anzuziehen, die noch „Schmutzflecken“ vom Vortag haben - denn, wir machen uns bestimmt wieder schmutzig!

Langweilen sich die Kinder nicht manchmal?
- Kommen Sie doch einfach mal mit und schauen Sie zu! Die Natur ist ein äußerst abwechslungsreicher „Gruppenraum“, der Wetter- und Jahreszeiten abhängig veränderte Spielimpulse anbietet. Kinder die mit ihrer Zeit in Natur und Wald nichts anzufangen wissen, haben wir noch nie erlebt.

Die Freunde meines Kindes aus der Nachbarschaft gehen alle in Regelkindertagesstätten. Steht mein Kind später in der Schule isoliert da?
- Erfahrungsgemäß werden mit der Einschulung ohnehin „die Karten neu gemischt“. Kinder die bis dahin unzertrennlich galten – verlieren sich in der ersten Klasse oft sehr schnell aus den Augen und finden neue Beziehungen/ Kontakte interessanter. Kinder sind, was die Auswahl ihrer Spielpartner betrifft wesentlich flexibeler als Erwachsene. Sie finden dadurch auch schneller sozialen Anschluss.

Was passiert bei einem Un- oder Notfall?
- Jede Erzieherin führt den „Notfallpass“ ihres Kinder immer bei sich.
Alle Erzieherinnen/ Kinderpflegerinnen sind mit einem Mobiltelefon ausgestattet und verständigen in einem Notfall Eltern, bzw. rufen bei der Rettungsstelle an.
Die Rettungsleitstelle ist über unseren Standort informiert, so dass der Notarzt die Gruppe so schnell wie möglich finden kann.
Die Erzieherinnen sind fit in Erster Hilfe. Wir haben eine Beauftragte für Erste Hilfe im Team.

Feste und Geburtstage
Wir feiern natürlich alle Feste im Jahresablauf wie Fasching, Ostern, Sommerfest, Herbstfest, Laternenfest, Weihnachtsfest auch im Wald bzw. in unserem Naturbereich am Höhenweg.
Die Geburtstage der Kinder werden ebenfalls im Wald/ Naturbereich gefeiert.

Gibt es wirklich kein Spielzeug?

„Jein“. Wir haben kein Spielzeug wie in Regelkindergärten. Unsere Kinder spielen/arbeiten mit normalem Werkzeug (Hammer, Säge, Zange, Schaufeln). Außerdem gibt es Malzeug, viele Bücher, Bastelsachen und Decken und Seile (aus denen auch immer wieder etwas anderes entsteht). Alle anderen Dinge, die die Kinder zum Spielen brauchen, holen sie sich aus der Natur (Stöcke, Zapfen, Bucheckern, Kastanien, Nussschalen, Steine, Blätter und und und und...).

Gibt es Vorschularbeit?

Kind und Natur arbeitet, wie jeder Kindergarten, nach dem bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan und wird von der Stadt Starnberg gefördert. Eine klassische Vorschulerziehung mit speziellen Arbeitsblättern gibt es bei uns nicht. Ausnahme das „Würzburger Modell“.
Wir setzen auf die Förderung von Basiskompetenzen, Schlüsselkompetenzen, Partizipation wie z.B. Selbständigkeit, soziales Miteinander, Konzentrations- und Kommunikationsfähigkeit , Sprache und auch das Ertragen von Misserfolgen.